PEP

PEP – „Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie“®

Was zunächst etwas fremd und verwirrend klingt, ist eine Weiterentwicklung der „Klopftechniken“ aus der sog. Energetischen Psychologie mit integrierten psychodynamischen, systemischen und hypnotherapeutischen Elementen. Es geht darum, hinderliche Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster mittels verschiedener körperlichen Stimulationen (Klopfen auf bestimmte Punkte, Augenbewegungen u.a.) direkt im Gehirn „zu verstören“ und dadurch zu verändern. Es hat sich gezeigt, dass sich damit diese unangemessenen Emotionen vergleichsweise leicht und schnell, aber trotzdem anhaltend, verändern lassen. Das klassische Beispiel für die Anwendung von PEP sind Angst- und Panikstörungen, im Fokus stehen aber auch die Verbesserung der Selbstbeziehung und ein verbesserter Zugang zum eigenen Potential durch Aufspüren unbewusster Blockaden.

 

PEP als therapeutische Herangehensweise ist besonders geeignet

bei Ängsten: z.B:

  •  konkreten Ängsten, wie Auftrittsangst, Prüfungsangst, Flugangst, Phobien, etc.
  •  diffusen Ängsten, wie sozialer Unsicherheit, Versagensangst, Furcht vor Krankheiten, etc
  • bei durch Trauma bedingten Ängsten oder Depressionen: nach einer (traumatischen) Entbindung, nach traumatischen Erlebnissen durch eine Krankheit (bzw. der Behandlung, Operation etc.), nach traumatischen Fluchterlebnissen, oder allen Schrecken „seit denen alles anders ist“.
  • für Therapeuten und Menschen, die mit Traumatisierten arbeiten, als selbstfürsorglicher Schutz vor Burnout und sekundärer Traumatisierung.

zur Verbesserung des Selbstwerts und der Auflösung von verinnerlichten hinderlichen Überzeugungen:

  • Diesem „Selbstwerttraining“ kommt bei PEP eine große Bedeutung zu. Nach dem Aufspüren aller schwächenden und kleinmachenden „Selbstwerträuber“ wird in der Arbeit meist deutlich, wie wenig diese mit der Realität zu tun haben! Das Auflösen der alten Glaubenssätze mittels Techniken aus dem PEP wird durch die Formulierung  von neuen, stärkenden Überzeugungen ergänzt – nicht „übergestülpt“, sondern aus dem eigenen Inneren.
  • Mit dem KKT, einem weiteren Element aus PEP, läßt sich gut herausfinden, ob es von systemischer Seite (Herkunfts- und aktuelle Familie, Berufsumfeld etc.) innere Blockaden in Form von unbewußten Überzeugungen gibt, die dem eigenen Glück, der Gesundheit oder dem  Erfolg im Wege stehen. Auch diese werden mit Techniken aus PEP versucht aufzulösen.

Durch die leichte Anwendbarkeit dieser Techniken können Sie als Klient/in mittels PEP ein starkes Vertrauen dahingehend entwickeln, selbst etwas tun zu können, um Gefühlen weniger ausgeliefert zu sein – ein gutes Werkzeug zur Selbsthilfe!

Für eine Sitzung mit Elementen der PEP benötigt man keine besonderen Fähigkeiten oder Bewusstseinszustände, nur den gefühlten Zugang zum entsprechenden Problem. Die Arbeit findet sitzend, im Gegenüber statt, in Einheiten von 60 Minuten. Oft braucht es nur wenige Sitzungen für eine Verbesserung, die auch selbstständig weiter stabilisiert werden kann.

Kosten

Die Kosten für eine Sitzung von 60 Minuten betragen 80.-€, bei längeren oder kürzeren Einheiten dem Stundensatz entsprechend.

Auf Youtube finden Sie mehrere Videos von Dr. Michael Bohne über konkrete Arbeit mit Klient/innen oder auch Vorträge zur PEP®.